Ein heimischer Hersteller medizinischer Geräte hat das MC-100BY (Modell MCI0733) vorgestellt, ein tragbares 100mA-Röntgendiagnosesystem, das die Bildgebung näher an das Patientenbett bringen soll. Das Gerät richtet sich an Krankenhäuser und Kliniken, die mehr Flexibilität in ihren radiografischen Arbeitsabläufen und schnellere Ergebnisse bei routinemäßigen diagnostischen Untersuchungen wünschen.
Das System kommt zu einer Zeit auf den Markt, in der medizinische Einrichtungen zunehmend Wert auf Mobilität und diagnostische Effizienz in den Bildgebungsabteilungen legen, wo feste Röntgenräume zu einem Engpass für Patienten werden können, die nicht leicht verlegt werden können.
Das MC-100BY ist für die allgemeine radiografische Aufnahme bestimmt, einschließlich der Bildgebung von Kopf, Gliedmaßen und Brustkorb. Seine Auslegerarmstruktur ermöglicht es, das Gerät in Krankenzimmer und Operationssäle zu manövrieren und Untersuchungen am Krankenbett zu unterstützen, wo der Transport eines Patienten zu einer festen Bildgebungseinheit unpraktisch wäre.
Im Vergleich zu herkömmlichen 50mA-Tragegeräten bietet die 100mA-Leistung laut Herstellerangaben eine bessere Bildqualität und eine größere Durchdringung. Dieser Unterschied ist wichtig in Umgebungen, in denen die Anatomie des Patienten oder die Positionierung die für den Bediener verfügbaren Belichtungseinstellungen einschränkt.
Das Gerät verwendet einen Einzelfokus-Röntgenstrahlengenerator mit Vollwellengleichrichtung und integriertem SCM-Steuerungssystem, eine Konfiguration, die laut Hersteller die Wartungskomplexität reduziert. Die Steuerschnittstelle umfasst einen hochauflösenden LCD-Bildschirm, der acht voreingestellte Belichtungsparametersätze speichert, die Kliniker je nach untersuchter Anatomie abrufen, ändern und speichern können.
Ein SCR-Nullpunkt-Regelkreis ist ebenfalls verbaut, um eine stabile und sichere Hochspannungsausgabe zu unterstützen. Die Kombination aus gespeicherten Protokollen und einer vereinfachten Steuerarchitektur soll die Einrichtungszeit zwischen den Aufnahmen verkürzen.
| Technischer Parameter | Spezifikation |
|---|---|
| Stromversorgungsanforderungen | 180–240 V, 50 Hz, ≥7 kVA |
| Belichtungsspannung | 50–100 kV |
| Belichtungsstrom | 16 mA, 32 mA, 63 mA, 100 mA |
| Belichtungszeit | 0,08 s – 6,3 s |
| Fokusgröße | 4,3 mm × 4,3 mm |
| Gewicht | Netto 150 kg / Brutto 240 kg |
Das Design umfasst eine automatische Belichtungszeitregelung, eine Glühdrahtvorheizung und eine Überwachung der Komponententemperatur. Zusammen sollen diese Funktionen den Generator bei wiederholtem Gebrauch schützen und die Belichtungsbedingungen innerhalb der erwarteten Bereiche halten.
Die Fernbedienung wird über eine maximale Distanz von sieben Metern unterstützt, eine Funktion, die es dem Bediener ermöglicht, sich während der Belichtung vom Primärstrahl fernzuhalten. Die Auslegerkonfiguration reduziert auch den Gesamtplatzbedarf der Maschine, was der Hersteller als Vorteil beim Durchfahren von überfüllten Korridoren und engen klinischen Räumen anführt.
Installationen müssen eine Spannung zwischen 180 und 240 V bei 50 Hz liefern. Da der Momentanstrom 35 A erreichen kann, muss die Stromquelle einen Innenwiderstand von weniger als 1,0 Ohm und eine Leistung von mindestens 7 kVA aufweisen, um die Stabilität bei hoher Leistung aufrechtzuerhalten.
Mit einem Nettogewicht von 150 kg ist das Gerät transportabel, aber nicht tragbar. Die Einrichtungen müssen vor dem Einsatz die Bodenbelastung und Türdurchfahrten entlang der vorgesehenen Routen überprüfen.