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Neue Leitlinien für die Auswahl sicherer Röntgengeräte für Zahnärzte

2026-01-20
Latest company news about Neue Leitlinien für die Auswahl sicherer Röntgengeräte für Zahnärzte

In einer Zahnklinik steht ein hochentwickeltes Röntgengerät bereit, um detaillierte Bilder Ihrer Zähne aufzunehmen. Aber was sind die wichtigsten technischen Parameter dieses Geräts, und wie gewährleistet es Ihre Sicherheit? Aus analytischer Sicht untersuchen wir die Komponenten, technischen Spezifikationen und Sicherheitsprotokolle von zahnärztlichen Röntgensystemen.

I. Kernkomponenten und Funktionalität

Zahnärztliche Röntgensysteme bestehen typischerweise aus drei Hauptkomponenten:

  • Röhrenkopf: Die Strahlungsquelle, die die Röntgenröhre enthält, die elektrische Energie in Röntgenstrahlen umwandelt.
  • Positionierungsarm: Stützt und justiert den Röhrenkopf für eine präzise Ausrichtung.
  • Bedienfeld: Ermöglicht es dem Bediener, technische Parameter wie Spannung, Stromstärke und Belichtungszeit einzustellen.
II. Strahlenerzeugung und Röhrenspannung

Die Röntgenröhre arbeitet mit Spannungen, die typischerweise zwischen 60 und 70 Kilovolt (kV) liegen. Im Gegensatz zu herkömmlichem Bleiglas ermöglicht die spezielle Glashülle der Röhre die notwendige Strahlungsdurchlässigkeit und bietet gleichzeitig strukturelle Integrität.

III. Strahlenfiltration: Kritischer Sicherheitsmechanismus

Die Filtration dient zwei wesentlichen Zwecken:

  • Inhärente Filtration: Grundlegende Filtration durch das Röhrenglas und das umgebende Isolieröl.
  • Zusätzliche Filtration: Aluminiumplatten (typischerweise 1,5-2,5 mm Äquivalent), die niederenergetische Strahlung entfernen, die zur Patientendosis beiträgt, aber keinen diagnostischen Wert hat.
IV. Gesetzliche Standards für die Filtration

Medizinische Vorschriften schreiben Mindestanforderungen an die Filtration vor:

  • Für Geräte unter 70 kV: ≥1,5 mm Aluminiumäquivalent
  • Für Geräte über 70 kV: ≥2,5 mm Aluminiumäquivalent
V. Strahlenkollimation: Präzisionsausrichtung

Kollimatoren formen den Röntgenstrahl so, dass er den Abmessungen des Empfängers entspricht, wobei die gesetzlichen Grenzwerte den maximalen Strahldurchmesser auf 6 cm am Ende des Konus begrenzen.

VI. Fokus-Haut-Abstand: Ausgleich von Qualität und Sicherheit

Der Abstand zwischen Strahlungsquelle und Haut des Patienten (FSD) hat erhebliche Auswirkungen auf die Bildgebung:

  • Kurze Konen (~20 cm): Höhere Strahlendosis, aber kürzere Belichtungszeiten
  • Lange Konen (30-40 cm): Reduzierte Vergrößerung, geringere Hautdosis und verbesserte Bildschärfe durch reduzierte Streuung

Die Vorschriften schreiben Mindest-FSDs von 15 cm (<70 kV) oder 20 cm (≥70 kV) vor.

VII. Belichtungssteuerung: Der Totmannschalter

Zahnärztliche Geräte verwenden Ausfallsicherheitsmechanismen, bei denen die Strahlungsemission sofort aufhört, wenn der Bediener die Belichtungstaste loslässt, um versehentliche Belichtungen zu verhindern.

Das Verständnis dieser technischen und sicherheitsrelevanten Parameter ermöglicht es Zahnärzten, die Geräteauswahl und -bedienung zu optimieren und gleichzeitig die Patientensicherheitsstandards einzuhalten.